Cannabis verdampfen
Obwohl Vaporizer meistens verwendet werden um Öle und Blüten für die Aromatherapie zu verdampfen, werden sie mehr und mehr auch angewandt um Cannabis (Marihuana) zu verdampfen. Dafür gibt es verschieden Gründe, die wir erläutern wollen.
Medizinische Anwendung
Cannabis wird u.a. weit verbreitet verwendet (und verschrieben) um Schmerz zu stillen. Viele Ärzte empfehlen Vaporizer um medizinisches Cannabis einzunehmen, da es den Schaden, der an den Lungen durch das Rauchen von Cannabis entsteht, ausschließt. Ein weiterer Grund ist die einfache Dosierung wenn es mit einem Vaporizer eingenommen wird, im Vergleich zum Rauchen oder der oralen Einnahme.
Wie verdampft man Cannabis?
Nahezu alle Vaporizer können Cannabis verdampfen. Jedoch muss man anmerken, dass manche Vaporizer nur fein geriebenes Pflanzenmaterial verdampfen können. Dies kann mit einem Grinder erreicht werden.

Zusätzlich spielen die Struktur und die Feuchtigkeit eine wichtige Rolle bei der Qualität des produzierten Rauchs. Die meisten Vaporizer verdampfen alle Arten von Kräutern, sowohl trocken als auch frisch, jedoch hilft es bei einigen das Kraut in feine Stückchen zu zerreiben. Die Bedienungsanleitung deines Vaporizers sollte weitere Informationen dazu enthalten.
Außerdem kann es manchmal sinnvoll sein, das Kraut nicht zu fest in den Vaporizer zu stopfen, um den Luftzug nicht zu blockieren und vorzubeugen, dass dein Cannabis zu heiß wird oder sich gar entzündet. Da Verdampfen viel effektiver ist als Rauchen, kann das Kraut, bis sich der Bud braunartig verfärbt, verdampft werden.
Das übrig gebliebene Pflanzenmaterial wird von einigen Benutzern auch verwendet um Cannabis-Butter herzustellen, da es noch eine kleine Menge an psychoaktiven Substanzen enthält.
Tarnung
Ein weiterer Grund warum das Verdampfen unter Cannabis-Konsumenten immer beliebter wird ist der Tarnungseffekt eines Vaporizers. Dampf riecht nicht so wie verbranntes Cannabis und viele Vaporizer passen in die Handfläche (wie der MFLB), darum können sie an vielen öffentlichen Orten verwendet werden, an denen es sonst unmöglich wäre.
In den meisten Fäallen ist die Wahrscheinlichkeit grösser, dass das Cannabis-Versteck durch andere wahrgenommen wird als der Vaporizer selbst. Die Dichte des Dampfes spielt auch eine Rolle beim Geruch den er abgibt. Kleinere Züge erzeugen weniger Geruch und halten sich nicht so hartnäckig in der Luft, wogegen eine große Dampfwolke einfacher wahrgenommen wird.
Top 3 (Elektrische) Tarn-Vaporizer:
Während Flammen-betriebene Vaporizer tragbar und sehr einfach anzuwenden sein können, benötigen sie zumeist mehrere Vorbereitungsschritte, inklusive des Entflammprozesses. Darum sind wir überzeugt, dass die am besten getarnten Vaporizer elektrisch betrieben sein sollten.

- Magic-Flight Launch Box - Der MFLB ist extrem klein, leicht und passt wortwörtlich in die Handfläche. Wir haben ihn erfolgreich im Theater, am Strand und während Konzerten getestet, ohne aufgefallen zu sein.
- Arizer Solo – Mit der Grösse einer Sodadose, ist der Solo ein weiterer großartiger Vaporizer für unterwegs. Was vor allem heraussticht ist die Laufzeit der Batterie (die eingebaute Lithium Batterie hält bis zu 3 Stunden).
- iolite – Nicht so klein und leise (der iolite macht ein zischendes Geräusch während des Aufwärmens) wie der MFLB, jedoch gleicht er einem Walkie-Talkie und ist ein großartiger Vaporizer für unterwegs.
Cannabis Verdampfungstemperatur und Wirkung
Die optimale Verdampfungstemperatur für Cannabis liegt zwischen 365°F und 450 °F (185–210 °C). Die bevorzugte Temperatureinstellung kann von Person zu Person variieren, da die Temperatur das „High“ beeinflussen kann. Beachte, dass die Temperatur nicht bei allen Vaporizern einstellbar ist und manche (billigeren) Geräte die Verdampfungstemperatur nicht präzise anzeigen.
Im Allgemeinen geben niedrigere Verdampfungstemperaturen (unter 374°F/190°C) ein psychoaktiveres High, wogegen h&oul;here Temperaturen (428°F/230°C) ein eher sedatives Körperhigh erlauben.
Natürlich haben vor allem auch Qualität und Sorte des Cannabis einen großen Einfluss auf die Wirkung.
