Verdampftes Marihuana erlaubt Patienten die Einnahme von Opiatschmerzmitteln zu verringern
Einer Studie zufolge können Patienten mit chronischen Schmerzen grössere Erleichterung erfahren, wenn Cannabinoide zu ihrer Behandlung mit Opiaten hinzugefügt werden. Die Forschungsergebnisse dieser Studie in kleinem Ausmass zeigen weiters, dass eine kombinierte Therapie die Opiatdosen verringern kann.
In einem Stück, das diesen Monat in Clinical Pharmacology & Therapeutics veröffentlicht wurde, erkunden Forscher die Wechselwirkung von Cannabinoiden mit Opiaten anhand der ersten Studie dieser Art an Menschen. Sie fanden heraus, dass die Kombination der zwei Komponenten Schmerzen mehr lindert als Opiate alleine, ähnliche Ergebnisse ergaben Studien mit Tieren.
Die Forscher untersuchten chronische Schmerzpatienten, die mit lang wirkendem Morphin oder Oxycodon behandelt werden. Ihre Behandlung wurde mit kontrollierten Mengen Cannabinoiden ergänzt, die durch einen Vaporizer inhaliert wurden.
„Diese vorläufige Studie zeigt, dass Menschen über längere Zeit geringere Dosen von Opiaten einnehmen müssen, wenn diese mit Cannabis ergänzt werden,“ meint einer der Forscher.
Quelle: www.ucsf.edu/
